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Source
Legimi
(17)
Form of Work
E-booki
(17)
Author
Vogel Thomas
(4)
Zelter Joachim
(4)
Bundi Markus
(2)
Hunger Anton
(1)
Lodemann Jürgen
(1)
Loges Gabriele
(1)
Oesterle Kurt
(1)
Reuter Edzard
(1)
Schneidewind Günter
(1)
Zach Manfred
(1)
Year
2010 - 2019
(17)
Country
Poland
(17)
Language
Polish
(17)
17 results Filter
E-book
In basket
Mona steht am Empfang, sie ist Rezeptionistin in einem noblen Schweizer Hotel. Eigentlich wollte Mona zum Zirkus, bis ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Mona musste sich neu buchstabieren, sich neu erfinden, begann ein Studium, brach es wieder ab und verkaufte eine Zeitlang Kaffeekapseln. Mona ist – als Erscheinung – perfekt: jung, gutaussehend, kompetent, zugewandt. Ihr Monalächeln schlägt jede und jeden in ihren Bann. Mona ist einsam und doch nicht allein: Da ist auch Lisa in ihr, die sich in den Träumen Bahn bricht, aufbegehrt, den vermeintlich sicheren Boden zum Wanken bringt und die Fassade Monas bröckeln lässt. Wer ist sie? Was will sie? Markus Bundi legt den Finger auf die Reibungsflächen zwischen Innen und Außen, lotet poetisch und präzise den Raum aus zwischen Denken und Handeln, Trauer und Lächeln. Er bringt jene unablässigen Versuche der Selbstbestimmung und Selbstbezweiflung zur Darstellung, die unser Menschsein ausmachen, uns alle treffen, und wer weiß, vielleicht sogar im Innersten.
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In basket
Er wähnt sich als Mann ohne Pflichten. Peter Meander, ein Mittfünfziger, hat seine Stelle als Kurator an den Nagel gehängt und will endlich herausfinden, was den Menschen ausmacht. Der eigenen Widersprüchlichkeit immer wieder geschickt aus dem Weg gehend, befällt ihn das Leben plötzlich von mehreren Seiten – und er gerät buchstäblich außer Tritt. Seine Gefühle schlagen Purzelbäume, machen Kopfstand. Seiner eigenen (sympathischen) Unzulänglichkeiten ziemlich bewusst, versucht da einer einzuholen, was nicht mehr einzuholen ist: das bereits gelebte Leben. Dem tiefen Ernst der Frage steht freilich ein 'Held' gegenüber, der wahlweise Luftgitarre spielt oder aus Versehen einem Kaktus das Genick bricht. Und den man ob solcher Peinlichkeiten und ob solcher Missgeschicke einfach mögen muss: querdenkend eigen. Da sind aber auch noch der kleine Robert, der einmal die Woche zum Mittagessen zu ihm kommt, seine Stieftochter Anja, der verstorbene Onkel Felix, der nach wie vor zu ihm spricht, und noch der Nachbar Kellermann, dessen Verschwinden Meander keine Ruhe lässt – und nicht zu vergessen ist da Carmen, die Galeristin. Und 'gegen all das', gegen die gegebenen Umstände, gegen den Status quo noch einen Rest Selbstbestimmung hochzuhalten, das weiß Meander, das ist die Kunst, die Lebenskunst.
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In basket
Anton Hunger erzählt in diesen 'widerborstigen' Geschichten von Menschen auf Reisen, also von Menschen 'unterwegs'. Auf dem Weg zu sich hin – und von sich weg. Erzählt von Menschen, die das Abenteuer suchen, auf Segelschiffen und auf Fischerbooten, auf Frachtern und an Küsten. Von Menschen, die die Langeweile pflegen, von Menschen, denen die Fremde gerade die Projektionsfläche der eigenen Vorstellungswelt ist. So oder so, und allein oder mit anderen: das Unterwegssein kennt Hindernisse und birgt Konflikte, bringt Freud und schafft Leid – und zeigt den ganzen Menschen auf seinen kleinen großen Fluchten. Aber Anton Hunger spielt mit seinen suchenden Reisenden nicht, er lässt sie spielen, er gibt ihnen ihre Bühne. Und schaut ihnen zu, nicht hämisch, sondern mit Empathie – und ein bisschen verwundert auch.
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In basket
Dieser Roman erzählt den denkwürdigen historischen Fall eines irischen Wirtschaftswunders um 1550. Vor 32 Jahren unter dem Titel 'Lynch' von Lesern und Rezensenten gefeiert, ist das Buch nun endlich wieder lieferbar, ist nach jahrelangen Recherchen erneuert und erweitert um wesentliche Fundstücke, 'eine im wahrsten Sinne des Wortes sinnenreiche Angelegenheit', so seinerzeit der WDR. Lodemann erzählt 'in sinnlich deftiger Sprache'. Da öffne sich, fand die Kritik 1976, 'ein irisches Schlaraffenland, in dem es sich lesend wohl sein lässt wie schon lange nicht mehr'. Der Philosoph und Psychoanalytiker Erich Fromm bekundete, alles 'sei so anschaulich, dass man sich bei diesen Festen gegenwärtig fühlt', die Stuttgarter Zeitung las ein 'opulentes Festmahl der Sprachlust ', die Süddeutsche eine 'Welt fast ungetrübten Glücks', wo man 'alles dürfen durfte', bis es dann zu dem kam, was Erich Fromm eine 'Tragödie der Gerechtigkeit' nannte. 'Paradies, irisch' erzählt den verblüffend aktuellen Fall einer frühen Versöhnung in der Terrorgeschichte zwischen Engländern und Iren, Katholiken und Protestanten - unter dem weitsichtigen Bürgermeister Lynch, von dem es heißt, er sei der unselige Namensgeber für eine Perversion der Justiz. Ein idealer Einstieg in die Schönheit und Geschichte Irlands. Sprachmächtig zieht einen diese Erzählung durch 'eine unerhörte Begebenheit'. 'Eine Tragödie der Gerechtigkeit.' Erich Fromm
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Angelika lebt in Sigmaringen. Sie fährt nach Paris, um über Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen, geborene Salm-Kyrburg, zu recherchieren. Dieser Amalie Zephyrine hat Sigmaringen, hat das ganze kleine Land Hohenzollern zwischen Württemberg und Baden viel zu verdanken. Als Freundin von Napoleons Frau Josephine hatte sie direkten Zugang zur Macht. Und trotzdem weiß man wenig über sie. Zehn Wochen nachdem sie den Stammhalter geboren hatte, war sie in Männerkleidung nach Paris gefl ohen. Nach der Französischen Revolution sieht sie die Chance, nach fünfzehn Jahren Trennung endlich wieder Kontakt zu ihrem Sohn aufzunehmen. Sie bietet ihrem Mann an, sich bei den Verhandlungen um die besiegten deutschen Länder für sein Fürstentum einzusetzen, wenn sie dafür ihren Sohn wieder sehen dürfe. Ihr Mann willigt ein. Die Rückkehr ins Schloss und in die Ehe wird ihr jedoch verweigert. Angelika aber, die sich ins heutige Paris aufmachte, trifft dort ihre Jugendliebe wieder. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein, die Erinnerungen und auch die täglichen Treffen mit Pierre zeigen ihr, dass ihre Gefühle für ihn immer noch stark sind. Auf der Rückfahrt von Paris wird sie eine Entscheidung treffen.
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Ausgezeichnet mit dem Berthold-Auerbach-Preis 2002, von der Darmstädter Jury zum Buch des Monats gewählt – und über mehrere Monate auf der SWR-Bestenliste stehend. Eine Art Heimat- und Dorfroman, die etwas andere 'Beschreibung eines Dorfes' um 1960: Ein Junge im Alter von acht, neun Jahren erlebt den Einbruch des Fernsehens in die fast noch archaische, ganz bäuerlich-handwerkliche Welt seines Fleckens.
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Edzard Reuter hat sich immer eingemischt – und mit diesem Buch macht er es wieder. Er ist ein intellektueller Widerspruchsgeist, der sich weder beirren noch so leicht zum Schweigen bringen lässt. und er hat eine Meinung, eine Haltung, die man unter ehemaligen und aktuellen Wirtschaftsführern allzu oft vermisst, was der politischen Kultur in diesem Lande nicht gerade dienlich ist. Orientierungslosigkeit, Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber den zentralen politischen Herausforderungen sind für ihn die Totengräber einer demokratischen, teilhabenden und empathischen Gesellschaft. Ähnelt Deutschland zunehmend einem „politischen Friedhof“, auf dem die emanzipatorischen Pflänzchen bereits wieder welken? Dreht sich der Mainstream an den rechten Rand? Droht eine Spaltung der Gesellschaft durch das Auseinanderklaffen zwischen extremem Reichtum auf der einen, zunehmend privater und öffentlicher Armut auf der anderen Seite? Ezard Reuter sucht keine abschließenden Antworten, besitzt keine endgültigen Wahrheiten. Er beobachtet – und analysiert. Er erinnert daran, dass es nie zuvor in der Geschichte gleichzeitig eine solche Vielzahl von krisenhaften Konflikten gegeben hat wie heute. Nie zuvor waren daran so unberechenbare Akteure, so radikalisierte ethnische oder religiöse Gruppen beteiligt wie in der Gegenwart. Und nie zuvor bestand die Gefahr, dass der Zusammenbruch großer Staaten oder Finanzunternehmen ein unübersehbares Chaos auslösen könnte. Der Sozialdemokrat Reuter bietet keine wohlfeilen Lösungen an. Er würde einen solchen selbstgestellten Anspruch auch als anmaßend empfinden. Seine „Zwischenrufe“ versteht er als Mahnung, den längst gestellten Wecker nicht zu verschlafen.
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Sein ganzes seit seiner Jugend gesammeltes, gespeichertes und jederzeit abrufbares Wissen über die Geschichte der Pop- und Rockmusik brachte Günter Schneidewind bei seinen Kollegen und bei den Hörern von „SWR 1 in Baden-Württemberg“ den bewundernden Spitznamen "Der Große Schneidewind" ein. Die Beatles, die Stones, Meat Loaf, Queen oder Joan Baez, Suzi Quatro und Pur undundund; Günter Schneidewind kennt die Stars und Legenden der letzten 50 Jahre alle persönlich - und er weiß von ihnen amüsant-menschelnde Anekdoten und spannende Geschichten zu erzählen. Alles aus erster Hand, alles selbst erlebt! Da gibt's das grandiose Interwiew im SWR-Studio mit David Bowie. Oder den einmaligen Spaziergang im Englischen Garten in München mit Robert Plant von Led Zeppelin. Oder das „Tee und Gebäckgespräch“ auf dem Sofa mit Marianne Faithfull. „Der große Schneidewind“: In diesem Buch kommen Dinge zur Sprache, die außer den Beteiligten so bislang niemand wußte: Die Leserin und der Leser werden mitgenommen auf eine Zeitreise in die eigene Jugend. Und wenn beispielsweise Suzi Quatro, Deep Purple oder Paul Mc Cartney über die großen Momente ihrer erstaunlichen Karrieren sprechen, dann wird’s gelegentlich auch richtig persönlich. Alles in allem: "Der Große Schneidewind" ist kein Nachschlagewerk. Sondern eine lebendige Sammlung von Anekdoten, Gesprächen, Erinnerungen. Gleichsam eine große, rockige Wundertüte.
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Atacama / Thomas Vogel. - [miejsce nieznane] : Klöpfer & Meyer : Legimi, 2014.
Lenny Sterne, gefeierter Klarinettist und Entertainer aus New York, steht im Zenit seiner Karriere, als alles, was ihm lieb, wert und wichtig ist, nach und nach verloren geht.
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In Paris recherchiert eine junge deutsche Journalistin für ein Buchprojekt über die 230 Statuen im Park von Versailles. In Frankfurt sieht sich eine noch rüstige, fast 80-jährige Jüdin unversehens mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert. Auf einem toskanischen Landsitz trifft sich eine höchst illustre internationale Gelehrtenrunde. Die Gespräche drehen sich um die Bedeutung des Gartens für den Menschen im Wandel der Zeiten. Mit Glück im Unglück gelangt die junge Journalistin in diese kleine exklusive Runde. Unvermittelt, völlig entsetzt über eine beiläufige Äußerung eines der Teilnehmer sieht auch sie sich unversehens mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Erinnerungen an Sommerferienerlebnisse stacheln ihre journalistische Neugier an. Also fährt sie nach Südfrankreich, wo sie Marcel, den alten Gärtner wiedertrifft, der sich noch gut an damals erinnern kann. Auch Marcel ist zum Philosophen geworden. Zum praktischen Philosophen. Und der Park, um den er sich ein Leben lang schon kümmert, wird nicht nur für ihn zu einem Garten der Erkenntnis.
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Nach vier Auflagen (und sechs Übersetzungen) jetzt auch im Taschenbuch: Ein charmanter, ganz und gar fesselnder Roman, in dem die rätselhaften Zahlenwerke der Mathematik, die Geheimnisse des Erzählens und die Überraschungen der Liebe auf wundersame Weise zueinander finden.
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Die Sixtina, magischer Ort mitten in Rom. Eines der am meisten besuchten Kirchengebäude der Welt. Am Tag drängen sich bis zu 20 000 Menschen durch diese Kapelle, um Michelangelos Fresken an der Decke zu bestaunen. Nachts ist sie menschenleer. Und doch ist in der Nacht - verborgen vor der Welt - Leben in dieser Kapelle, besser gesagt: an ihrer eintausend Quadratmeter großen Decke. Dann, wenn die Propheten und Sibyllen sich regen, sich aus ihrer Starre befreien, wenn sie in vielstimmigem Chor aus alten Zeiten erzählen, sich streiten über die Kunst der rechten Weissagung, und - sich neu ins Geschehen einmischen wollen. Infolge einer Reihe von Zufällen findet sich Markus, ein junger Wissenschaftler aus Heidelberg von heute auf morgen als Tourist in Rom wieder. Er lässt sich vom Touristenstrom treiben, lauscht beim Besuch der Sixtinischen Kapelle zwei Italienerinnen, die ihrer Begeisterung für die Deckenfresken freien Lauf lassen und die er später um eine Restaurantempfehlung bittet. Und so trifft Markus anderntags Giovanni, einen skurrilen Italiener, dem er wenig später auf seltsame Weise schon wieder begegnet. Zufall? Fügung? Für ein so altmodisches Wort hat ein Astrophysiker normalerweise nur ein müdes Lächeln. Doch Markus will Urlaub machen, auch vom Ich, und da kann man, zumal in der "Heiligen Stadt" ja auch mal andere Gesetze gelten lassen.
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'Monrepos oder Die Kälte der Macht' ist ein Roman. Den handelnden Personen kommt also keine Authentizität im Sinne historischer Genauigkeit zu. Was sie oder er je für wahr hält und was für frei erfunden, das muss die Leserin oder der Leser allein für sich entscheiden. Die Zeitung (=die Stuttgarter Zeitung) indes hat den 'Schlüssel' seinerzeit schon früh gefunden und weitergegeben: Monrepos: Villa Reitzenstein, Stuttgart, in den späten 70ern, den 80ern und frühen 90ern. Die Besetzungsliste (in Auszügen und ohne Gewähr): Oskar Specht: Dr. hc. Lothar Späth, baden-württembergischer Ministerpräsident (1978–91). Rudolf Breisinger: Dr. Hans Filbinger, badenwürttembergischer Ministerpräsident (1966–78). Deusel: Erwin Teufel, baden-württembergischer Ministerpräsident (1991–2005). Wolf Müller-Prellwitz: Gerhard Mayer-Vorfelder, baden-württembergischer Kultus- und Finanzminister (1980–91, 1991–99), viele Jahre Fußballfunktionär beim VfB Stuttgart und beim DFB. Duke: Roman Herzog, ehemaliger badenwürttembergischer Innenminister, späterer Bundespräsident. Bernhard Gundelach: Manfred Zach, badenwürttembergischer Regierungssprecher (1987–91). Außerdem treten auf, zuhauf: ausländische Regierungschefs und Minister, Bundes- und Landesminister, Staatssekretäre, Spitzenbeamte, Unternehmer, Vorstandschefs, Künstler, Journalisten, große Personen der Zeitgeschichte: zum Beispiel Helmut Kohl, Erich Honecker, Michail Gorbatschow und, unvergessen: Mutter Theresa – sowie namhafte Presse- und Rundfunkorgane.
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Dass er einen Autounfall hatte, dass dabei einiges passiert sei, insbesondere in seinem Kopf und mit seinem Gedächtnis. Dass er zehn Tage im Koma gelegen habe und erst seit Kurzem wieder wach sei. Und: dass er Claus Urspring heiße und er Ministerpräsident sei und es auch bleiben werde – ein politischer Begriff, ein Inbild der Vertrautheit und Unverrückbarkeit, der kurz vor einem alles entscheidenden Wahlkampf stehe. All das und noch einiges mehr erfährt Claus Urspring, ein von Wahlkampfhelfern und politischen Beratern Getriebener, ein soufflierter Mensch, der seit seinem Unfall kaum mehr weiß, wer er einmal war und was mit ihm eigentlich ist.
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In der Rolle eines Engländers, unter falschem Namen, heißt sich der Ich-Erzähler also "Friedhofsoziologe" und hält einen bizarren Vortrag vor zahlreichen Studenten. All dies um einer einzigen Studentin zu gefallen, die zu dem Vortrag aber gar nicht kommt. Wochen später hört er auf der Straße den jauchzenden Aufschrei einer Frau: 'Der Beerdigungsunternehmer!' Sie geht mit ihm, und er gerät in die Fänge seiner eigenen Fiktion. Sie wird seine Lieb-Haberin. Eine tragik-komische Version von 'Romeo und Julia'. Ein Roman über das Thema Tod und Liebe, die Vergeblichkeit im Verhältnis der Geschlechter.
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Joachim Zelters Schelmenroman, nach vier Auflagen, ausgezeichnet mit dem Thaddäus-Troll-Preis und der Fördergabe der Internationalen Bodensee-Konferenz, nun auch im Taschenbuch.
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Lakonisch, melancholisch und mit beißendem Witz: Joachim Zelters tragikomische Novelle beschreibt einen Literaturbetrieb, in dem es um Vieles geht, kaum mehr aber um die Literatur selbst. In dem Autorinnen und Autoren wichtiger sind als ihre Werke – und Lebensläufe bedeutsamer als jede sprachlich-literarische Fähigkeit.
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